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Klimaschutz

Ansprechpartner

Daniel Illing
Dezernat III - Stadtentwicklung & Umwelt
Am Anger 26
07743 Jena

Tel.: 03641 49-5002
Mail: schrittfuerschritt@jena.de

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Klimaschutz

Um der Erderwärmung zu begegnen und deren Auswirkungen zu begrenzen, werden auf internationaler und nationaler Ebene Klimaschutzziele festgelegt. Bei der Umsetzung der Ziele ist in besonderer Weise die lokale Ebene gefragt. Denn dort werden ein großer Teil klimarelevanter Emissionen erzeugt. Aber gerade dort besteht auch ein enormes Einsparpotenzial. Die Stadt Jena stellt sich dieser Aufgabe.

Im Prozess der Lokalen Agenda 21 haben sich bereits Anfang 2000 engagierte Bürger an „Runden Tischen“ zusammengefunden und ein Leitbild für eine zukunftsfähige Entwicklung in der Stadt Jena entwickelt. Es enthielt grundlegende Aussagen und Ziele zu den Bereichen Energie und Klimaschutz, Wirtschaft und Arbeit, zukunftsfähige Mobilität, nachhaltige Nutzung des Naturraumes, miteinander Leben und Wohnen sowie zur Umweltbildung.

Der Beirat Lokale Agenda 21, der im Jahr 2004 gegründet wurde, hat zusammen mit der Stadtverwaltung und anderen Akteuren daraus das Leitbild „Energie und Klimaschutz“ entwickelt und mit konkreten Zielen untersetzt. Es wurde zusammen mit dem Energiekonzept am 11.07.2007 vom Stadtrat beschlossen. Alle zwei Jahre werden diese Ziele in einem Monitoring überprüft.

Ziele für den Zeitraum 2007 - 2012

In diesem Zeitraum wurden absolute Zielvorgaben zur Senkung des Strom- und Wärmeenergieverbrauchs in Haushalten, Gewerbe und Stadtverwaltung, zur Senkung des Endenergiebedarfs im Individualverkehr und die Unterstützung von Vorhaben zur Nutzung regenerativer Energien bzw. der Wärme-Kraft-Kopplung festgelegt.

Ziele für den Zeitraum 2014 - 2020

Die 2007 beschlossenen Ziele werden mit geringen Modifikationen für die nächsten sechs Jahre fortgeschrieben. So werden in Zukunft die Einwohnerzahl und die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze beim Strom- und Wärmeenergiebedarf berücksichtigt, konkrete Vorgaben für die Stromproduktion der Stadtwerke aus erneuerbaren Energien und die Verwertung des Bioabfalls vorgeschrieben.

Bereits 1992 lag ein Energiekonzept vor, welches Handlungsempfehlungen für die Entwicklung der Energieversorgung in der Nachwendezeit gab. Nach 15 Jahren wurde dieses Konzept als erfüllt betrachtet.

Energiekonzept 2007

Im Jahr 2007 wurde vom Stadtrat für den Zeitraum bis 2017 ein neues Energiekonzept beschlossen, das insbesondere den Klimaschutz in den Mittelpunkt rückt und den Fokus auf Energieeffizienz und CO2-Einsparung setzt. Auf der Grundlage des Energieverbrauches und der CO2-Emissionen des Jahres 2005 werden Szenarien bis zum Jahr 2017 entwickelt.

Maßnahmen aus den Handlungsfeldern Stadtentwicklung und Bauen, Energieversorgung, Energieeinsparung, Energieberatung und Verkehr sollen zur Umsetzung zur Erfüllung der im Leitbild Energie und Klimaschutz festgelegten Zielvorgaben beitragen. Die jeweils aktuellen Maßnahmen finden sich im energiepolitischen Arbeitsprogramm der Stadt Jena wieder.

Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Jena

Der Stadtrat hat am 21.10.2015 ein integriertes Klimaschutzkonzept mit den Schwerpunktthemen der CO2- und Energieverbrauchsminderung auf Basis von Energieeinsparung, effizientem Energieeinsatz und der Nutzung erneuerbarer Energien für Jena beschlossen. Es enthält die Bausteine Bestandsanalyse, Potenzialanalye, eine Akteursbeteiligung, die Erstellung eines Maßnahmenkataloges, ein Controllingkonzept und ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit.

In der Bestandsanalyse für den Energieverbrauch, die CO2-Emissionen und die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien wurde auf die Daten der letzten Monitoringberichte der Stadt Jena von 2013 und 2014 zurückgegriffen.

Auf dieser Grundlage werden die Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie die Potenziale im Bereich der Energieeffizienz und Energieeinsparung ermittelt, die technisch möglich sind und wirtschaftlich rechtlich als realisierbar angesehen werden. Verschiedene Szenarien verdeutlichen die Entwicklung in Abhängigkeit von der Potenzialausschöpfung.

Die Ergebnisse dieser Bestands- und Potenzialanalyse sind in Workshops und einer Online-Befragung diskutiert worden. Unter Einbeziehung verschiedener Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und unabhängigen Interessengruppen wurden Handlungsempfehlungen entwickelt, die das vorhandene Potenzial in Jena besser nutzen und damit die Treibhausgas-Emissionen senken sollen.

Die wichtigsten dieser Energie- und Klimaschutzmaßnahmen sind in einem Maßnahmenkatalog beschrieben. Sie werden entsprechend ihrer zeitlich geplanten Umsetzbarkeit in das Energiepolitische Arbeitsprogramm der Stadt Jena übernommen.

Für die jährliche Erfolgskontrolle ist ein Monitoringtool entwickelt worden, mit dem es möglich ist, für den Energieverbrauch, die CO2-Emissionen und die Erzeugung erneuerbarer Energien aktuelle Entwicklungen und deren Bewertung mit relativ geringem Aufwand vorzunehmen.

Die Inhalte des Klimaschutzkonzeptes sollen in der Bevölkerung nicht nur bekanntgemacht sondern auch eine aktive Mitarbeit bei der Umsetzung von Maßnahmen erreicht werden. Für diese Beteiligungsarbeit werden im Konzept praktische Vorschläge aufgeführt.

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes wurde durch die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Darüber hinaus ist das Klimaschutzkonzept der Stadt Jena als Projekt des Monats März 2016 ausgezeichnet worden.



Sowohl das Leitbild Energie und Klimaschutz als auch das Energiekonzept werden nach dem Stadtratsbeschluss vom 11.07.2007 einem zweijährigen Monitoring unterzogen. Damit soll zum einen die Anpassung des Leitbildes an die aktuelle politische und rechtli­che Entwicklung als auch eine Überprüfung der Erfüllung seiner Zielvorgaben gewährleis­tet sein. Zum anderen soll das Monitoring dazu dienen, die im Energiekonzept enthaltenen Maßnahmen zu evaluieren, anzupassen und neue Projekte zu ini­tiieren.

Monitoring 2013

Das dritte Monitoring hat im Jahr 2013 stattgefunden. Auf der Grundlage der energierele­vanten Daten der Stadt Jena von 2012 wurde der Bericht zur Umsetzung des Leitbildes und des Energie­konzeptes erstellt. Er zeigt den aktuellen Erfüllungsstand der Leitbildvor­gaben und auch die Prog­nosezahlen der Energie- und CO2-Entwicklung bis zum Jahr 2020 auf.

In Workshops zu den Themen „Gesamtenergieverbrauch in der Stadt Jena“, „Energiever­brauch in der kommunalen Verwaltung“ und „CO2-Emissionen im Verkehr“ wurden dieser Bericht disku­tiert und Ideen für neue Maßnahmen und Projekte zusammengetra­gen, die zur weiteren Energieein­sparung im öffentlichen und privaten Bereich in Jena führen sollen.

Kurzberichte zum Monitoring 2014, 2015 und 2016

Diese Berichte enthalten die Strom- und Wärmeenergieverbrauchsdaten der Stadt Jena, den Kraft­stoffverbrauch der Stadtverwaltung, die Entwicklung der erneuerbaren Energien im Stadtgebiet und eine abschließende CO2-Bilanz für die Jahre 2013, 2014 und 2015.

Im Bericht 2014 erfolgt zusätzlich eine Abschätzung zur Wärmebereitstellung durch nicht leitungsgebundene Energieträger. Für den Bericht 2015 lagen inzwischen die aktuellen Daten aus der SrV-Erhebung (System repräsentativer Verkehrsbefragung) von 2013 vor. Auf dieser Grundlage konnte eine Aussage zur Entwicklung der Verkehrsanteile und eine entsprechende Prognose bis 2020 getroffen werden.

Mit den jährlichen Monitoringberichten wird die Kontinuität in der Erfassung der energierelevanten Daten gewahrt, die wiederum die Grundlage für Auswertungen und Hand­lungsempfehlungen darstellt.

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